Ein Garten voller Leben, Wachstum, Chaos & Wunder
37 Jugendliche, 1 Hund, ein fantastisches Team und eine Woche unter einem ziemlich passenden Motto: 🌱 „Gott ist der Gärtner, meines Lebens“
Und je länger die Woche dauerte, desto mehr merkten wir: Dieses Bild passt erstaunlich gut zu unserer Freizeit.
- Es wurde gepflanzt.
- Es wurde gegossen.
- Es wurde gepflegt.
- Es wurde Unkraut ausgerissen.
- Es wurde überlegt, was eigentlich wachsen soll.
- Und manchmal musste einfach jemand dafür sorgen, dass der Garten nicht komplett eskaliert. 😂
🏡 Ankommen – und erst einmal: Wo ist mein Zimmer? Los ging es mit Zimmer beziehen, Kennenlernen, Kleingruppen einteilen und unserem Start in das Thema. Natürlich durfte der Garten Eden nicht fehlen. Und weil geistliches Wachstum offenbar besonders gut mit frischem Atem funktioniert, endete der erste Abend mit einer legendären Zahnputzparty. 😂 Damit war die Richtung klar: Hier wird es geistlich. Hier wird es lustig. Und hier wird vermutlich wenig geschlafen.
🌿 Montag
Der Montag begann mit unserer Leiterrunde: Tagesplanung, Gebet, Leiterinput und der wichtigen Frage: „Wie bekommen wir heute eigentlich alles unter?“ 😂 Danach ging es mit Joel und Justus in das Thema: „Gott ist der Gärtner – ER wird das Werk vollenden – vertraue ich ihm und seinem Plan? Wie sieht Gott unser Leben? Was pflanzt er? Was lässt er wachsen? Und wie liebevoll kümmert er sich eigentlich um uns?
Am Montagnachmittag wurden unsere neuen Freizeitrucksäcke gepackt. Jeder bekam seinen eigenen Rucksack – frisch ausgestattet und bereit für die nächsten Abenteuer. Und weil ein Gartenarbeiter natürlich auch mal Pause braucht, ging es anschließend zur Abkühlung ins Freibad mit Badesee. 🏊☀️Sonne, Wasser, Kletterinsel, Sprungberg und jede Menge Gelegenheit, die letzten Energiereserven loszuwerden.
Am Abend ging es dann hoch hinaus. Auf einem Berg mit Blick ins Tal nahm Luisa uns mit in die Frage: Sieht mein Garten vielleicht aus Gottes Perspektive ganz anders aus? Eine ziemlich starke Perspektive. Denn manchmal sehen wir nur das Chaos zwischen den Pflanzen. Gott sieht aber schon den ganzen Garten.
🌱 Dienstag – Bleibt an mir!
Am Dienstag ging es mit Clemens und Johannes 15 weiter. Weinstock. Reben. Frucht vs. Unkraut. Verbunden bleiben. Danach gab es mit Hannah und Justus eine Reflexionszeit – Raum zum Nachdenken und für die ganz persönlichen Fragen. Und am Abend wurde es dann etwas ungemütlicher:🌿 UNKRAUT AUSREISSEN!
Clemens und Luisa stellten die Frage: Was wächst eigentlich gerade in meinem Leben? Einige unsere Leiter teilten sehr persönlich Dinge aus Ihrem Leben. Und gibt es Dinge, die vielleicht nicht unbedingt weiterwachsen müssen? Danach im Lobpreis war Raum für Momente, in denen aus einem Programmpunkt plötzlich etwas ganz Persönliches wird und man es mit Gott im Gespräch oder mit Unterstützung von Gebetsteams loslassen werden konnte.
🌺 Mittwoch – Gott liebt Vielfalt!
Am Mittwoch wurde unser Garten bunt. Das Thema: „Die Vielfalt der Pflanzenwelt“. Luisa nahm uns mit hinein in die unglaubliche Vielfalt der Schöpfung. Und spätestens da wurde klar: Gott hat definitiv keinen Einheitsgarten geplant.
- 37 Jugendliche – 37 Persönlichkeiten.
- Verschiedene Geschichten.
- Verschiedene Gaben.
- Verschiedene Fragen.
- Verschiedene Arten zu glauben, zu denken und zu lachen.
- Und genau diese Vielfalt ist wunderschön.
Am Nachmittag gab es „Höher & Tiefer“ – unsere Q&A-Zeit für Jungs und Mädels. Ehrliche Fragen. Ehrliche Antworten. Raum für Dinge, die man vielleicht nicht unbedingt vor 37 Leuten loswerden möchte. 😉
Und dann kam der Abend. 🎉 DER BUNTE ABEND!
Und der war wirklich bunt. Was da plötzlich an Talenten aufgetaucht ist, war einfach unglaublich.
- Musik.
- Kreativität.
- Humor.
- Lobpreis.
- Mut.
Talente, von denen wir teilweise vorher nicht einmal wussten, dass sie existieren.
Ein echtes Highlight!
💧 Donnerstag – Gießen & Pflegen
Nachdem wir gelernt hatten, dass Gott der Gärtner ist, dass wir verbunden bleiben müssen, dass Unkraut manchmal raus muss und dass Gottes Garten unglaublich vielfältig ist, kam die nächste entscheidende Frage: „Wie bleibt mein Garten eigentlich lebendig?“ Das Thema am Donnerstag hieß: 💧 Gießen & Pflegen. Steffi nahm uns mit in eine ganz besondere Postkarten-Challenge ergänzend mit in das Thema. Die Aufgabe war simpel: „Sag Danke.“
Und zwar jemandem, der dich in deinem Glauben begleitet, in dich investiert, dich ermutigt, dich „gegossen und gepflegt“ hat. Also wurden Postkarten geschrieben. Menschen bedacht. Dankbarkeit sichtbar gemacht. Und vielleicht hat an diesem Tag irgendwo jemand völlig überraschend eine Postkarte bekommen und gedacht: „Wow. Damit habe ich jetzt wirklich nicht gerechnet.“ ❤️ Denn manchmal brauchen Menschen gar keine großen Worte. Manchmal reicht ein ehrliches: Danke, dass du in mich investiert hast.
Am Abend nahmen Hannah und Jani uns mit in die Frage: „Wie kann ich meinen Garten im Alltag pflegen und wetterfest machen?“ Denn eine Freizeit ist schön. Eine Woche voller Lobpreis, Kleingruppe, Input und Gemeinschaft ist großartig. Aber irgendwann kommt der Montag danach. Der Alltag. Schule. Arbeit. Familie. Stress. Frust. Fragen…… Und genau dann zeigt sich, ob mein Garten auch ohne Freizeitprogramm weiter gepflegt wird.
Wie bleibe ich mit Gott verbunden? Was hilft mir? Wer kann mich unterstützen? Was brauche ich, damit mein Glaube auch dann wächst, wenn das Wetter mal nicht so schön ist? 🌧️☀️🌪️Denn ein Garten braucht nicht nur Sonne. Er muss auch mal Regen aushalten.💍 Und währenddessen wurde noch ein anderer Garten bepflanzt …
Neben dem ganzen Freizeitprogramm wurde nämlich noch an einem ganz besonderen Projekt gearbeitet. Für Luis und Mia ( die einige Zeit als Leiter bei reach. mit dabei waren) gestalteten wir ein 365-Tage-Bibel-Ermutigungsbuch für ihr erstes Ehejahr. ❤️365 Tage. 365 kleine Ermutigungen. 365 Bibelimpulse. Ein ganzes Jahr voller kleiner Erinnerungen daran, dass auch eine Ehe gepflegt werden will. Offenbar war das Garten-Thema wirklich überall. 😂
Und während wir Donnerstagabend langsam dem Ende der Freizeit entgegengingen, wurde immer deutlicher: Wir hatten nicht einfach nur ein Programm abgearbeitet. Wir hatten gemeinsam einen Garten angeschaut.
- 🌱 Was wurde gepflanzt?
- 💧 Was muss gegossen werden?
- 🌿 Was darf wachsen?
- ✂️ Was muss raus?
- 🌺 Wie unterschiedlich darf ich sein?
- 🌦️ Wie werde ich wetterfest?
- ❤️ Und wer hat eigentlich schon in meinen Garten investiert?
Und genau diese Fragen nehmen wir hoffentlich mit nach Hause.
🐝 Natürlich war nicht alles tiefgründig …Es gab auch:🐶 einen Hund🐝 sehr motivierte Wespen💈 spontane Buzz Cuts🎤 Karaoke, Zahnputzpartys🏊 Schwimmbad/See😂 sehr viel Lachen🍝 eine absolut legendäre Küchencrew🎶 eine unfassbar gute selbst organisierte Lobpreisband … und vermutlich etwas weniger Schlaf als ursprünglich vorgesehen.
Aber vielleicht ist genau das eine gute Freizeit:
- Tiefgang und Quatsch.
- Gebet und Karaoke.
- Kleingruppe und Schwimmbad.
- Tränen und Lachen.
- Postkarten und Buzz Cuts.
- Gott und ganz normales Leben.
❤️ Und was bleibt?
Vor allem Dankbarkeit. Für 37 wunderbare Jugendliche. Für ein Team, das mit unglaublich viel Herz, Kraft und Liebe dabei war. Für Menschen, die Verantwortung übernommen und neue Talente entdeckt haben. Für ehrliche Gespräche. Für neue Freundschaften. Für Jugendliche, die selbst angefangen haben, ihren Garten zu pflegen. Und für einen Gott, der nicht einfach irgendwo am Rand steht und zuschaut. Gott, der Gärtner meines Lebens. 🌱
Und wir dürfen wachsen. Manchmal langsam. Manchmal wild. Manchmal mit ein bisschen Unkraut.
Manchmal nach einem heftigen Sturm. Aber immer mit der Hoffnung: Da kommt etwas zum Blühen. 🌻❤️
reach. Freizeit 2026 – ein Garten voller Leben.
Und wir würden sagen: Es hat geblüht. 🌱🌻
Steffi Veits



